Wasserpflanze

Grosser Wassernabel
Hydrocotyle ranunculoides

  • Drei- bis siebenlappige Schwimmblätter, nierenförmig bis kreisrund
  • Wächst im als auch ausserhalb des Wassers.
  • Vermehrt sich in Europa ausschliesslich vegetativ: Vermehrung über Zellteilung, Pflanze bildet Ausläufer, aber keine Samen.
Dichter Bestand des Grossen Wassernabels in Holland (Saxifraga-Jan van der Straaten)
Einschleppung
  • Bisher in der Schweiz nicht nachgewiesen.
Gefahren
  • Die Pflanzen bilden dichte Bestände und verdrängen so die einheimische Flora und Fauna, beispielsweise durch die Beschattung des Gewässergrunds.
  • Auch bei Freizeitaktivtäten, wie Schwimmen, Fischen und Bootfahren, kann es zu Beeinträchtigungen kommen.
  • Der Grosse Wassernabel ist besonders schnell wachsend (im Sommer bis 20 cm pro Tag) und bildet zu 100 Prozent deckende Teppiche. In einigen Nachbarländern verursacht er grosse Probleme.

 

Kanadische Wasserpest
Elodea canadensis

  • Sehr lange und dünne Stängel, die gleichmässig beblättert sind.
  • Die Blätter bilden dreizählige Quirle.

Kanadische Wasserpest (Saxifraga-Peter Meininger)

Gefahren
  • Kann dichte Bestände bilden, die die einheimische Flora und Fauna beeinträchtigen und den Bootsverkehr sowie Freizeitaktivitäten behindern.
Prävention
  • Boote und andere Wassersportgeräte vor dem Gewässerwechsel gründlich reinigen.
  • Wasserpflanzen nicht in Gewässern entsorgen.

 

Nuttalls Wasserpest
Elodea nuttallii

  • Sehr lange und dünne Stängel, die gleichmässig beblättert sind.
  • Die Blätter bilden dreizählige Quirle.

Nutalls Wasserpest (Saxifraga-Peter Meininger)

Einschleppung
  • Aus Teichen oder Aquarien in Gewässer eingebracht, mit dem Schiffsverkehr oder durch Wasservögel weiterverbreitet.
  • Die beiden Wasserpestarten stammen aus Nordamerika und wurden als Zierpflanzen für Teiche und Aquarien eingeführt. Die Pflanzen wurden absichtlich oder unabsichtlich ins Gewässer eingebracht und konnten sich dort etablieren. Pflanzenteile können mit Schiffen oder durch Wasservögel weiterverbreitet werden.
  • Beide Wasserpestarten vermehren sich sehr effektiv – so wachsen auch aus kleinen, abgetrennten Sprossteilen schnell neue Pflanzen.
Gefahren
  • Kann dichte Bestände bilden, die die einheimische Flora und Fauna beeinträchtigen und den Bootsverkehr sowie Freizeitaktivitäten behindern.
Prävention
  • Boote und andere Wassersportgeräte vor dem Gewässerwechsel gründlich reinigen.
  • Wasserpflanzen nicht in Gewässern entsorgen.