Der Bausektor erwirtschaftet fast sechs Prozent der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in der Schweiz. Seine Bedeutung für einen effektiven Umwelt- und Klimaschutz ist noch grösser; allein der Gebäudesektor ist für einen Viertel der CO2-Emissionen in der Schweiz verantwortlich. Entsprechend gross ist das Potenzial Luft- und andere Emissionen zu verhindern. Dabei sind verschiedene Bereiche des Bausektors für den Umweltschutz relevant: Durch Gerätschaft und Maschinerie entstehen im Bauprozess selbst Luftemissionen, der Ressourcenbedarf an Baumaterialien ist hoch, ebenso wie die entstehenden Bauabfälle.

In verschiedenen Projekten und mit diversen Hilfsmitteln fördert Umwelt Zentralschweiz klima- und umweltfreundliche Praktiken am Bau und unterstützt die Verantwortlichen bei der Umsetzung.

Umwelthalle Campus Sursee

Der Weg zu ökologischem und nachhaltigem Bauen beginnt bereits in der Ausbildung. Das Bildungszentrum des CAMPUS SURSEE ist die führende Adresse für Aus- und Weiterbildung von Baufachleuten in der Schweiz. Bereits in den Nullerjahren haben sich die Zentralschweizer Kantone und der Campus zusammengetan, um ein Angebot speziell für ökologisches Bauen und Umweltschutz im Baugewerbe auf die Beine zu stellen. So entstand zuerst ein Umweltparcours für interaktives Lernen. 2005 wurde dieser zur heutigen Umwelthalle erweitert, die 2007 den Umweltpreis der Albert Köchlin Stiftung erhielt. Das Angebot wird laufend dem aktuellen Stand der Forschung und den neuen Bedürfnissen angepasst. Der Schweizerische Baumeisterverband nutzt die Umwelthalle für Aus- und Weiterbildungen, sie kann aber auch für andere Zwecke gemietet werden.

Umwelthalle Campus Sursee

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