Das Projekt Gotthard-Klima-Schulen wurde im Jahr 2022 ins Leben gerufen. Seither wandern jeden Sommer zahlreiche Sekundarklassen aus der Zentralschweiz über den Gotthard. Innert einer Woche überqueren sie Schritt für Schritt das Gotthardmassiv und lernen dabei allerhand über ihre Umwelt, beispielsweise lesen sie Klimaspuren in der Landschaft und lernen, sich im Gelände zu orientieren.

Die Etappen sind so gewählt, dass sie für alle Schüler und Schülerinnen machbar sind. Gewandert wird zwischen vier und fünf Stunden pro Tag, insgesamt wird die Strecke Amsteg-Airolo zurückgelegt. Die Übernachtungen erfolgen in Gruppenunterkünften und SAC-Hütten, begleitet werden die Klassen neben den Lehrpersonen jeweils von einer professionellen Wanderleiterin.

Das Lager vermittelt eine Vielzahl von Kompetenzen

Hinter dem Projekt steckt die Luzerner Agentur Umsicht, die als Non-Profit-Verein besteht und unter anderem auf Umweltbildung spezialisiert ist. Umsicht führt die Lager durch und stellt die Finanzierung durch externe Partner wie Umwelt Zentralschweiz sicher. Unter anderem lernen die Jugendlichen:

  • Kartenlesen und sich im Gelände orientieren
  • Wissenswertes über Klima, Wind-, Wasserkraft und Verkehrsgeschichte
  • Landschaft beobachten und Wahrnehmung schärfen
  • In kleinen Schritten ein Hindernis überwinden
  • Kooperieren und Verantwortung übernehmen
  • Durchbeissen und Selbstvertrauen stärken

Weitere Durchführungen für die Jahre 2027 und 2028 sind bereits aufgegleist.

Gotthard-Klima-Schulen in den Medien