Diese Werte umfassen jedoch nur Treibhausgase, die innerhalb der Landesgrenzen ausgestossen werden. Rechnet man die importierten Güter und Dienstleistungen hinzu, beläuft sich das Total der jährlichen Pro-Kopf-Emissionen auf mehr als das Doppelte (rund 13 Tonnen Treibhausgase pro Kopf im Jahr 2018). Damit liegt der sogenannte Treibhausgas-Fussabdruck der Schweiz deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von knapp 6 Tonnen Treibhausgasen pro Kopf. Den von der planetaren Belastbarkeitsgrenze ableitbaren Schwellenwert von höchstens 0,6 Tonnen Treibhausgase pro Kopf für das Jahr 2015 übersteigt er sogar um das Mehrfache.

Der Treibhausgasausstoss auf Schweizer Territorium ist seit 1990 um 14 Prozent gesunken.

Die Entwicklung in der Schweiz läuft nicht in allen Sektoren gleich. Die Emissionen aus dem Verkehr gehen erst seit wenigen Jahren leicht zurück. Sie lagen 2019 immer noch 1 Prozent über dem Niveau von 1990. Hingegen konnten die Emissionen in den Sektoren Gebäude und Industrie um 34 beziehungsweise 14 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden.

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