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1) Rabattsystem in den kantonalen Motorfahrzeugsteuern
Die Zentralschweizer Kantone erarbeiten ein Anreizsystem, das bei der Motofahrzeugsteuer energieeffiziente und emissionsarme Fahrzeuge begünstigt.
Wirkung: Reduktion von Stickoxid (ca. 10 t/Jahr) und CO2 (ca. 5'000 t/Jahr).

2) Saubere Fahrzeugflotten von kantonalen Verwaltungen und beauftragten Dritten
Die Zentralschweizer Kantone beachten ökologische Kriterien bei Beschaffung und Betrieb des eigenen Fahrzeugparks sowie bei beauftragten Dritten.
Wirkung: Reduktion von Stickoxid (max. 2 t/Jahr), Feinstaub (1 t/Jahr) und CO2 (100 t/Jahr). Vorbildfunktion der Verwaltung.
Arbeitshilfe "Beschaffung von Fahrzeugen,
Maschinen und Geräten ab 18 kW"

3) Konzept zur Emissionsreduktion in der Berufsschifffahrt
Die durch die Berufsschifffahrt verursachten Feinstaub-Emissionen sollen reduziert werden. Ziel ist, dass dieselbetriebene Linien- und Motorlastschiffe mit Partikelfiltern nachgerüstet oder auf alternative Treibstoffe umgerüstet werden.
Wirkung: Reduktion von Feinstaub (max. 15 t/Jahr).

4) Partikelfilterpflicht für ortsfeste Fahrzeuge und Maschinen
Alle dieselbetriebenen Fahrzeuge und Maschinen in Lagerhallen, auf Deponien usw. und mit einer Leistung von mehr als 37 kW müssen in der Zentralschweiz künftig einen Partikelfilter haben. Sie werden damit den Baumaschinen gleichgestellt, für die die Partikelfilterpflicht schon länger besteht. Die Übergangsfrist beträgt fünf Jahre.
Wirkung: Reduktion von Feinstaub (40 t/Jahr).
Faltblatt "Partikelfilterpflicht"

5) Verbot für Verbrennen von Wald-, Feld- und Gartenabfällen im Freien
Bereits heute ist es verboten, grünen Abfall aus Wald, Feld und Garten zu verbrennen (sog. Mottfeuer). Die Zentralschweizer Kantone verbieten künftig grundsätzlich das Verbrennen von Wald-, Feld- und Gartenabfällen im Freien. Ausnahmen werden nur zur Krankheits- und Schädlingsbekämpfung sowie für Grill- und Brauchtumsfeuer gewährt.
Wirkung: Reduktion von Feinstaub (100 t/Jahr), Stickoxiden (25 t/Jahr) und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC, 100 t/Jahr).

6) Reduktion der Ammoniakverluste in der Landwirtschaft
Die Massnahmen unterscheiden sich in den einzelnen Zentralschweizer Kantonen, weil die Ammoniakverluste unterschiedlich hoch sind.
Wirkung: Ammoniak- und Geruchsreduktion (Ammoniakreduktion 500 t/Jahr)

7) Erhöhung der Energieeffizienz in kantonalen Liegenschaften
Die Zentralschweizer Kantone erarbeiten Leitlinien zur Erhöhung der Energieeffizienz in kantonalen Liegenschaften.
Wirkung: Reduktion von CO2 (400 t/Jahr), NOx (2 t/Jahr) und VOC (0.5 t/Jahr). Vorbildfunktion der Verwaltung.

8) Information und Motivation
Die Massnahmen werden bei Bedarf mit geeigneten Kommunikationsmassnahmen begleitet.

Die ZUDK stellt zusätzlich drei Anträge an den Bund

 

 


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