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Eine Gemeinde hat als Baubewilligungsbehörde die Pflicht, Baustellen darauf zu kontrollieren, ob das Umweltrecht eingehalten wird. Das Zentralschweizer Umwelt-Baustelleninspektorat (ZUBI) ermöglicht den Gemeinden, diese Kontrolle an eine externe Instanz zu delegieren.

Die Zentralschweizer Umweltdirektionen (ZUDK) und die Zentralschweizerischen Baumeisterverbände (ZBV) haben das Dienstleistungsangebot ZUBI im Jahr 2009 geschaffen. Ziel ist es, die Gemeinden beim Vollzug ihrer Aufsichtspflicht auf Baustellen zu unterstützen und zu gewährleisten, dass alle Baustellen in der Zentralschweiz nach denselben Kriterien überprüft werden.

Das ZUBI ist operativ einer Aufsichtskommission, administrativ dem Sekretariat der ZBV unterstellt. Die Betriebskommission setzt sich aus je zwei Vertretern der ZBV, der ZUDK und der Gemeinden zusammen, der Vorsitz obliegt der ZUDK. Die Betriebskommission ist Ansprech- und Vertragspartnerin der Gemeinden.

Die Aufsichtspflicht über den Umweltschutz auf Baustellen verbleibt grundsätzlich bei der zuständigen Baubewilligungsbehörde. Wenn eine Gemeinde das ZUBI in Anspruch nimmt, tritt sie nicht ihre hoheitlichen Aufgaben an eine private Stelle ab, sondern lediglich Kontrollaufgaben, die im Einzelfall auch an eine spezialisierte private Firma delegiert werden können.


Weitere Informationen
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Flyer ZUBI  
Präsentation ZUBI  
Jahresbericht 2011  
Jahresbericht 2010  
Jahresbericht 2012  
Jahresbericht 2013  
Jahresbericht 2014  
Jahresbericht 2015  
Medienmitteilung 5.Mai 2017 "Umweltschutz auf der Baustelle"  
 
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